(Cyber)Mobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei YouTube oder illegale Film- und Musikdownloads – die Mediennutzung von Heranwachsenden auch in ihren problematischen Formen macht vor der Institution Schule nicht Halt. Medien sind allgegenwärtig, Kinder und Jugendliche wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf.

Um nicht nur die Chancen, sondern eben auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen und diese selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen zu können, bedarf es Begleitung, Qualifizierung und Medienkompetenz. Der Ansatz der „Peer-Education“ ist hierbei besonders hilfreich: einerseits lernen junge Menschen lieber von Gleichaltrigen und andererseits können sie Gleichaltrige aufgrund eines ähnlichen Mediennutzungsverhaltens zielgruppenadäquat aufklären.

Die ersten Schülerinnen und Schüler, die zu Medienscouts ausgebildet wurden bekamen eine externe Ausbildung, die von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) mit der Unterstützung des Kreis Soest ausgebildet wurden. Seitdem wird die Ausbildung an unserer Schule durch unseren Sozialarbeiter S. Berger und den Lehrer D. Keil durchgeführt. 

An unserer Schule sind die Medienscouts Ansprechpartner bei Problemen mit WhatsApp, Facebook und Co. Außerdem bereiten sie Unterrichtseinheiten für die Medienerziehung in der fünften Klasse vor. Außerdem haben sie ein Lernspiel auf das Thema „Neue Medien“ weiterentwickelt und auf Konferenzen vorgestellt.

Schülerinnen und Schüler, die Lust haben als Medienscout tätig zu werden, können sich gerne bei Herr Berger melden.